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Meine Bierdosensammlung : Cheers
 
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Obwohl in meiner Sammlung 9269 verschiedene Bierdosen sind, gibt es immer wieder die eine oder andere "spezielle" Dose, um die sich eine lustige oder interessante Geschichte rankt. In loser Folge lasse ich euch an diesen Momenten teilhaben.
 

 

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Manchmal ist das Leben hart...
Einer meiner eifrigsten Spender brachte meine Äuglein zum Glänzen, denn der "Ueli" aus Basel ist jetzt nicht mehr nur eine Flasche, plötzlich stand da eine edle Dose vor mir.

Wie ich sie am Abend aber genauer unter die Lupe nahm, um ihr in meiner Datenbank auch alle nötigen Attribute zu verpassen, da stutzte ich. Steht doch: "Gebraut in Lörrach (DE), abgefüllt in der Schweiz".

Hier war also wieder mal so eine Dose zwischen Hopfen und Malz. Wohin gehört sie denn? Ist es eine Schweizerin oder doch eine aus Tütschland? Wiki gibt wie immer eine Antwort dazu, es ist die Brauerei Lasser Lörrach, welche da in Zusammenarbeit mit der Brauerei Fischerstube aus Basel über die Grenze braut. Da für mich in erster Linie die Brauerei massgebend ist, habe ich den Ueli mal Lasser zugeordnet. Ganz wohl ist mir aber nicht, es ist doch sicher nach Schweizer Rezept gebraut. Das Wasser? Aus dem Rhein? Linkes Ufer oder rechtes Ufer?
 

 

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A Bock Beer from America? Und dann heisst die Brauerei auch Leinenkugels. Also wieder mal ein Auswanderer am Werk. "Back where it all began" lässt mich auf der Website der Brauerei in die Gründerzeit tauchen, wo Jakob Leinenkugel aus Meckenheim in Deutschland nach Wisconsin emigriert ist.
Wie es so ist, wurde die Brauerei 1988 von Miller übernommen, ist aber mittlerweile in der 6. Generation Leinenkugels unterwegs.

Auf der Website der Stadt Meckenheim habe ich ebenfalls einen Beitrag zu Leinenkugels gefunden. Denn Peggy und Jake Leinenkugel besuchten auf den Spuren ihrer Vorfahren die Stadt in der Nähe von Bonn.
 

 

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Mit dieser Dose wurde ich wieder mal in die gute alte Zeit zurückversetzt. Ja, damals hatte man noch was in der Hand. Die in drei Teilen hergestellte Weissblechdose wiegt doch tatsächlich 45 Gramm, während die heutigen 33cl-Dosen gerade noch 13 Gramm auf die Waage bringen. Zudem kamen wohl damals die Fussballfans nicht in Versuchung, die Dose kurzerhand zu zerdrücken. Diese Dosen waren nämlich sehr stabil. Mir gefallen jedoch die alten Designs, ich stelle mir vor, wie da ein Grafiker getüftelt hat, das Wappen musste drauf, natürlich auch Hopfendolden und die Gerste. Export bedeutete, dass dieses Bier "zur Ausfuhr" bestimmt war. Allerdings hiess das damals nicht unbedingt, dass es ins Ausland ging, ein Export war im weitesten Sinne auch schon nach ein paar Kilometern erreicht.
 

 

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Mein Arbeitskollege Christian hat ja ein komisches Hobby. Er geht zu Berge und sammelt Steine. Strahlen nennt man das und nach dem Wochenende kommt er dann strahlend ins Büro. Ich habe ihm mal gesagt, Steine sammeln sei doch doof, er solle mir lieber mal eine Bierdose aus den Bergen mitbringen. Und kurze Zeit später traute ich meinen Augen nicht, als er mir dieses Exemplar zeigte. Er hatte die Dose geschützt in einer Felsspalte gefunden. Wasser war in die Dose eingedrungen und hat sie leicht gesprengt, aber sonst ist sie in einem guten Zustand. Vermutlich war sie in Eis eingeschlossen, bis die Klimaerwärmung sie wieder an die Luft holte.
Salmenbräu war eine Rheinfelder Brauerei, welche 1799 gegründet wurde. Sie ging dann im Jahr 1971 in die Sibra-Holding (später Cardinal) über. Somit gehört eine der ältesten meiner Dose zu einer Aargauer Brauerei. Mehr Infos zur Brauerei findet ihr im Wikipedia.
 

 

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Mit dieser Dose hat eine tolle Freundschaft zu Susanne angefangen. Zwar tut sie den Bierdosen Böses an, indem sie das heilige Blechle bei lebendigem Leibe aufschlitzt. Dann aber fabriziert sie wunderschöne gefaltete Dosensterne. Ich stellte damals den Kontakt zu jener Brauerei her, wo die Dosen gefüllt wurden, um abzuklären, ob da vielleicht mal "Ausschussmaterial" vom Band fällt. Und seither sammle ich zum Beispiel nach Fussballspielen die herrenlosen Dosen ein (jene, die von den Fans noch nicht zerdrückt wurden) und sammle sie für Susanne. Denn auf den "Quöllfischen", wie wir sie liebevoll nennen, ist ein Schweizerkreuz und ein Appenzeller Senn abgebildet. Diese Sujets ergeben dann ganz tolle Schweizer Sterne. Susanne ist mit ihrer Manufaktur in München an der Braukunst Live - DER Messe für Craft Biere - anzutreffen und zeigt dort, wie kreativ man nach dem Trinken von Bier noch sein kann.
 

 

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Oops, was ist denn das für ein sonderbarer Markenname, dachte ich mir bei dieser Dose aus Polen. Wie immer weiss ja Tante Google sehr viel und so erfuhr ich, dass es in den Glarner Alpen einen Hüfigletscher gibt. Muss ja fast sein, dass die Brauerei von diesem Gletschernamen inspiriert wurde. Vielleicht wurde das Bier mit klarem Gletscherwasser gebraut?
 

 

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Hab ich selber eine Brauerei? Das wusste ich gar nicht. Aufmerksam gemacht auf die Dose hat mich Roberto, ein Bierdosensammler aus Italien. Ich glaube über die Braukunst Live 2016 bin ich dann per Zufall an diese Dose (und ihre Kollegen) rangekommen. Ich hatte der Brauerei in Bristol bei Bekanntwerden dieser Dosen auch eine Mail geschickt und auf die Namensverwandtschaft aufmerksam gemacht. Es sind aber nicht alle Brauereien kommunikativ, so habe ich nie eine Antwort erhalten. Sozusagen "Hopfen und Malz verloren"? Nein, dies nicht. Denn die Dosen haben ja den Weg zu mir gefunden und das ist die Hauptsache.
 

 

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Besser erging es mir da mit Dan Carey, der in New Glarus eine Brauerei betreibt. Wie bin ich denn auf diese Brauerei aufmerksam geworden? Nun, in einer Brauerzeitschrift "Brauwelt" habe ich über einen Workshop über das Brauen wie anno 1900 gelesen. Und da hat ein Amerikaner aus New Glarus teilgenommen. Wer sich mit Schweizer Geschichte auskennt, der weiss, dass Glarus hierzulande ein Kanton ist. 1845 wurde dann die Gemeinde "New Glarus" in Wisconsin von 150 Immigranten aus der Schweiz gegründet. So habe ich Dan geschrieben und von meiner Website erzählt. Denn er füllt zwei seiner Biere mit so lustigen Namen wie "Moon Man" oder "Spotted Cow" in Dosen ab. Zu meiner grossen Freude hat mir Dan diese zwei Dosen zugeschickt. Thank you very much nochmals in die U.S.A. Wer sich ein vertiefteres Bild von dieser hübschen kleinen Gemeinde mit etwas mehr als 2000 Einwohnenden machen will, dem empfehle ich die örtliche Website.
 

 

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Diese Dose ist nicht nur vom Namen her speziell, mitgebracht hat sie Klaus Artmann von der Weltmeisterschaft der Biersommeliers in Brasilien 2015. Klaus ist in Sachen Sommelier mein grosses Vorbild. Er hat eine unglaubliche Sensorik inne und kann ein Bier so präzise beschreiben, dass man es förmlich im Gaumen spürt.
Neben einer weiteren Dose namens "Petra" aus Jordanien gibt es noch "Pietra", ein korsisches Bier.
 

 

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Bei diesem Bier bin ich aufgrund seiner Herkunft aus Chile und dem Namen "Kunstmann" stutzig geworden, steht doch auch noch "das gute Bier" auf der Dose. In solchen Fällen erwacht in mir der Forscher und Entdecker. Im Internet findet man relativ schnell die Brauerei dieses Bieres. Zwar wird man auf spanisch empfangen, stellt aber schnell eine gewisse Verbindung zu Deutschland fest. So gibt es ein Bierfest und in der Historia kann man lesen, dass auch hier ein Auswanderer die Hände im Spiel hatte. 1851 gründete Karl Anwandter in Valdivia die erste Brauerei Chiles.
 

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